Wir halten uns fern und sind für einander da – Licht der Hoffnung!

Pfarrer Ingmar Maybach aus Frankfurt am Main schreibt:

„In diesen Tagen der notwendigen Isolation ist es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Dies ist auch weiterhin möglich.

Wir stellen heute zum dritten Mal um 19Uhr eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster, während in den Kirchen unseres Tales (von einer Person!) die Osterkerze entzündet wird. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unser Dorf, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.
Je mehr Gemeinden sich anschließen, desto heller scheint das Licht der Hoffnung – in der Welt, für die Welt.

Gruß und Sonne,
Gesundheit und Segen!
Pfarrer Ingmar Maybach

Zu meiner persönlichen Situation: Aufgrund einer Lungenvorschädigung bin ich seit Sonntag in absoluter häuslicher Isolation im Odenwald. Das gemeinsame Abendgebet stärkt mich in diesen Tagen sehr.“

Wir beteiligen uns an dieser Aktion und werden bis auf weiteres jeden Abend um 19 Uhr zusammen mit den Kirchen in Barrien, Syke und Heiligenfelde für fünf Minuten die Glocken läuten, in unserer Kirche die Osterkerze entzünden und ein Vaterunser beten. Wir rufen Sie auf, auch eine Kerze in ein offenes Fenster zu stellen und ein Vaterunser zu beten.

Peter Grunwaldt

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